Römisches Kaffee-ABC Teil 3

Römisches Kaffee-ABC Teil 3

Einfach buonissimo!

Was macht den Kaffee in Italien eigentlich einzigartig und einfach so verdammt lecker?

Dafür gibt es vor allem zwei Gründe: die italienische Röstung und das Mahlen.

Nach der Ernte werden die Kaffeebohnen geröstet, damit sie genießbar sind. Die richtige Röstung ist grundlegend, ansonsten kann der Kaffee säuerlich schmecken und einen unangenehmen Nachgeschmack haben.  

Während der Röstung werden die Säurenoten abgebaut und Bitterkeit aufgebaut. Die italienischen Röstverfahren sind eine besondere Kunst, die von den Röstereien über

viele Generationen weitergegeben wird.

Zudem wird der Kaffee vor der Zubereitung in der Bar frisch gemahlen, das erkennen Sie an dem lauten Geräusch.  

Quanto costa?

Was kostet ein Kaffee in Rom?

Meistens etwa einen Euro, wenn Sie ihn im Stehen an der Theke trinken. Beim Sitzen kommt noch eine Servicegebühr dazu. Die Cafés haben hier zwei Preise: wenn Sie den Kaffee im Stehen trinken, bezahlen Sie zuerst an der Kasse und gehen mit dem Kassenzettel zur Theke. Wenn Sie sich hinsetzen, werden Sie vom Kellner bedient und zahlen direkt am Tisch.

Das Trinkgeld lassen Sie am Ende entweder direkt auf dem Tisch oder in den dafür vorgesehenen Behälter auf der Theke.  

Übrigens: ein großer Teil der Kaffeebohnen kommt aus Brasilien. Bedingt durch das zu trockene Klima ist zum Beispiel die Ernte 2021 nicht besonders gut ausgefallen und der Kaffeepreis auf dem Weltmarkt gestiegen. Das wirkt sich selbstverständlich auch auf den Preis an der römischen Bar aus.

A presto!


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