Claudias brutti ma buoni

Claudias brutti ma buoni

Wenn Plätzchenduft aus meinem Ofen dringt, komme ich in wohlige Weihnachtsstimmung. Die typisch italienischen brutti ma buoni meiner Freundin Claudia gelingen immer.

Brutti ma buoni heisst zu deutsch hässlich aber gut. Diese Plätzchen haben keinen Anspruch auf gutes Ausssehen, das macht sie so sympatisch.

Es sind kleine unförmige Batzen, die nicht ausgestochen, gestylt oder verziert werden wollen.  

Auch Backmuffel erzielen hier gute Ergebnisse und könnten sich eventuell ins Backen verlieben.

Brutti ma buoni – Claudias Rezept

Sie brauchen

  • 250 g Mehl (auch feingemahlenes Vollkornmehl funktioniert sehr gut)
  • 100 g Zucker
  • 100 g Rosinen
  • 50 g Pinienkerne
  • 50 g Walnusskerne grob gehackt
  • 50 g Mandelkerne grob gehackt
  • 100 ml Olivenöl (ich nehme Extra Vergine, das schmeckt am besten. Es geht auch Maisöl oder Erdnussöl)
  • 100 ml Vino Marsala
  • 1 Tütchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Schale einer abgeriebenen Zitrone

So geht’s

In einer grossen Schüssel erst das Mehl gut mit dem Backpulver vermischen, dann die restlichen trockenen Zutaten darunter mischen.

Zum Schluss das Öl und den Marsala dazugeben und alles mit den Händen durchkneten.

Während der Ofen auf 180 ° vorheizt, ein Backblech mit Backpapier belegen.

Aus dem Teig kleine Bällchen formen, aufs Backblech legen (mit etwa 2 cm Abstand) und leicht flach drücken. Wirklich nur leicht, denn der Teig bricht sofort auseinander, da kein Ei drin ist.

Im Rezept steht 15 MInuten, bei mir waren sie nach 25 Minuten durchgebacken. Es kommt immer auf den Ofen an. Die Batzen sollten nicht zu braun werden.

Testen Sie eventuell zwischendrin einmal eines.

Rezept für kleine Glücksmomente

Backen ist für mich eine wunderbare Art, in der Weihnchtszeit zu entspannen. Und es macht gleich mehrfach glücklich.

Zum einen sind da die sinnlichen Genüsse: der gute Duft, die Wärme des Ofens, der wunderbare Geschmack.

Zum anderen tue ich etwas mit den Händen, sehe ein Ergebnis und habe am Ende ein Erfolgserlebnis.

It’s a kind of magic

Die vielleicht wichtigste Zutat macht dieses kleine Glücksrezept vollkommen: jemandem eine Freude bereiten.

Deshalb verschenke ich gerne Weihnachtsgebäck.

Sicher fällt Ihnen auch jemand ein, dem sie mit diesen unförmigen Plätzchen ein Lächeln ins Gesicht zaubern können.

Darum geht es doch eigentlich an Weihnachten. Tantissimi auguri!

A presto!


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